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Unterkunft
und Betreuung vor Ort
Die meisten Austauschschüler wohnen in Gastfamilien – Privatschulen
(Private Boarding Schools) bieten das Leben auf dem Campus
an. Vor Ort werdet Ihr zusätzlich von freundlichen Student-Councillors
unserer Partnerorganisation betreut.
Gastfamilie
Gastfamilien sind viel mehr als nur „ein
Dach über dem Kopf“. Du lebst mit der Familie
in einem Haus, hast Dein eigenes Zimmer, einen ruhigen
Studienbereich, und nimmst die Mahlzeiten gemeinsam mit
der Familie ein. Sie stehen Dir auch mit Rat und Tat beiseite,
helfen mit den Hausaufgaben, zeigen Dir die Umgebung und
unternehmen gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Damit die Gastfamilie Dir bei der Ankunft nicht „total
fremd“ vorkommt, ist es wichtig, dass Ihr schon vor
Abfahrt Kontakt zu einander aufnehmt, telefoniert und Briefe
austauschst. Wir helfen Dir selbstverständlich dabei.
Wie, wo und mit wem man in dem fremden Land lebt ist ausschlaggebend
für den Erfolg des Schüleraustausches. Gastfamilien
und das Wohnumfeld werden von unseren Betreuern vor Ort
deshalb sehr genau ausgesucht und überprüft.
Mit vielen Gastfamilien arbeiten wir schon seit Jahren
sehr erfolgreich zusammen. Anhand Deiner Bewerbung und
Präferenzen werden wir eine passende Gastfamilie für
Dich aussuchen. Es gibt natürlich keine „typische“ Gastfamilie.
Es kann sich z.B. um eine Familie handeln, deren Kinder
selbst in die Schule gehen, oder aber um eine Familie deren
Kinder schon aus dem Haus sind.
Was
wenn es mit der Gastfamilie nicht klappt?
Es kommt zwar selten genug vor, aber es gibt sie
eben – die unlösbaren persönlichen Konflikte.
Der Betreuer vor Ort wird natürlich erst einmal versuchen
den Streit zu schlichten. Wenn es aber wirklich nicht möglich
ist wird eine neue Gastfamilie gestellt. In jedem Ort haben
wir auch meist mehr Gastfamilien als Schüler zur Auswahl
und es wird nicht lange dauern einen Wechsel zu ermöglichen.
Leben
auf dem Campus
In den meisten Boarding
schools (Privatschulen, Internate) gibt es die Möglichkeit auf dem Schulgelände,
dem Campus zu wohnen. Man teilt sich ein Zimmer z.B. mit
2-4 gleichaltrigen Schülern und lebt zu mehreren in
einem Haus. Aufenthaltsräume, Studienräume und
Bäder werden gemeinschaftlich genutzt. Mahlzeiten
werden im Speisesaal eingenommen. Das Leben auf dem Campus
ist eine wunderbare Erfahrung, und der Zusammenhalt unter
den Schülern in der Baording school ist legendär!
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Betreuung
vor Ort
Während des gesamten Schüleraustausches steht
Dir ein Ansprechpartner (Co-ordinator) von unseren Partnerorganisationen
zur Verfügung. Dein Co-ordinator holt Dich schon am Zielflughafen
ab, stellt Dich Deiner Gasfamilie vor und unternimmt mit Dir,
meist gemeinsam mit Schülern aus aller Welt, erst einmal
eine „Orientierung“, damit z.B. die Schule kennen
lernst, bestimmte Besonderheiten über den Ort erfährst.
Der Co-ordinator sorgt für Deine Schulbücher, Uniform,
und wählt gemeinsam Schulfächer mit Dir aus.
Mindestens einmal im Monat finden offizielle Treffen statt, aber
Du kannst auch sonst jeder Zeit anrufen um neue Dinge zu erfahren,
oder über Probleme zu sprechen.
Die meisten unserer Co-ordinatoren sprechen deutsch, und für
den Notfall, steht eine 24-Stündige Bereitschaft zur Verfügung,
mit einer Notfall-Telefonnummer.
Was
wenn es Probleme gibt?
Man
befindet sich ein paar Monate im Ausland, besucht eine neue Schule
in einer anderen Sprache mit (noch) fremden Menschen. Es macht
Spaß, ist ein wundervolles Erlebnis, aber wenn wir Dir
sagen würden, dass es einfach wäre, würden wir
lügen. Unsere Partner im Ausland sind jedoch schon seit
20 Jahren dabei und haben es geschafft alles so reibungslos wie
möglich im voraus zu planen. Das fängt schon mit unserer
individuellen und intensiven Bewerbungsphase an. Wir machen keine
Massenveranstaltungen. Hier werden Du und Deine Eltern individuell
Beraten. Wir prüfen Deine Eignung und Wünsche vorab,
so dass Du von vornherein in dem für Dich richtigen Umfeld
und Schule platziert werden kannst.
Vor der Abfahrt gibt es zusätzlich intensive
Vorbereitungsstufen:
1. Englischtest: Dies ist kein Test den man besteht
oder nicht besteht. Hier geht es um erster Linie darum, Deinen
mündlichen
Kenntnisstand zu überprüfen und Dir dann einige Empfehlungen
auszusprechen. Danach erhälst Du einige Englisch Übungen,
welch wir „Homestudy Excercises“ nennen. Anhand dieser
kannst Du Dich in aller Ruhe zu Hause auf Deinen Schulaufenhalt
im Ausland vorbereiten und Deine „Fehler“ ausmerzen.
2. Informationen und Self-learning. Hier erhälst Du nützliche
Informationen über Deine Schule, das Land, ein wenig Psychologie – z.B:
wie man sich in der Gastfamilie verhält oder Freunde findet.
3. Vorbereitungstreffen für Eltern und Schüler. Das
Treffen findet immer 2-3 Monate vor Abfahrt statt. Hier werden
wichtige Themen besprochen, wie Einreisebestimmungen, was zu
tun ist wenn es Probleme gibt, wie man als Eltern damit „zurecht“ kommt,
dass Tochter oder Sohn solange weg fahren, über Schule,
Betreuer vor Ort und die ersten Kontakte zur Gastfamilie.
4. Englisch Seminar: Nach dem Vorbereitungstreffen
folgt das Englisch Seminar für Schüler. Das ist ein aussergewöhnliches
Seminar und es gehört zur wichtigsten Vorbereitung: Zu diesem
Zweck werden qualifizierte Lehrkräfte aus England, Irland,
Australien oder den USA eingeladen. Sie werden mit Euch dann
gemeinsam den ganzen Tag nicht nur Englisch sprechen, sondern
Euch auf kulturelle Unterschiede vorbereiten, z.B. wie man was
sagt um auch den gewünschten Effekt zu erwirken.. Hier werden
wir an Hand von Rollenspielen auch Konfliktsituationen auf Englisch
lösen, einige Englische Redewendungen beibringen so dass
Ihr von vornherein keine Angst vor der Verständigung in
den ersten Tagen haben braucht.
Anhand dieser Vorbereitungsstufen können wir Dir vor vielen
Dingen können die Angst nehmen, z.B.:
Komme ich in der Schule mit? Ja. Aus diesem Grund benötigst
Du ja auch einen Notendurchschnitt von 3,3 oder besser. Deutsche
Schüler sind weltweit bekannt für gute Leistungen bei
den ausländischen Schulen. Du erhälst einige Übungen
zur Vorbereitung und wirst sehen, so schwierig ist das ganze
nicht.
Was ist wenn ich die Sprache nicht verstehe? Wir machen vorab
hier in Deutschland mit Dir einen Englisch Test. Schüler
mit einer 3 in Englisch schaffen diesen Test ohne weiteres. Andere
haben noch einige Monate Zeit ein paar mehr Vokabeln zu lernen
und sich vorzubereiten. Und wir geben Dir hierzu auch ein paar
gute Tipps. In ganz seltenen Fällen empfehlen wir vor der
Abfahrt einen Sprachkurs im Ausland.
Werde ich neue Freunde finden? Ja. Du wirst sofort merken, dass
die Menschen in den USA, Kanada, Australien, Irland leichter
zugänglich sind. Unsere deutsche Mentalität ist von
Vorsicht geprägt. In den anderen Ländern ist man aber
eher neugierig, und nimmt ganz gerne Fremde Schüler in die
Clique auf. Erwidert diese Offenheit und ihr werdet sehen...
Was wenn es mit der Gastfamilie nicht klappt? Zu diesem Thema
machen wir besonders viel in der Vorbereitung: Die Frage ist
ja nicht „was wenn es nicht klappt“, sondern „was
kann ich tun, damit es klappt“. Viele Probleme über
die man hört oder nicht hört, liegen ganz banalen kommunikativen
oder kulturellen Schwierigkeiten zu Grunde. Dabei ist es recht
einfach sich auf potentielle Konflikte einzustellen und so zu
reagieren, dass sie erst gar nicht zu einem Problem werden, oder
eben das es nur zu einem lösbaren Problem wird. Dies muss
man natürlich in englischer Sprache vorbereiten, denn wie
man etwas ausspricht, ist genau so wichtig als was man tut oder
sagt. Aber das wird nur selten von deutschen Organisationen praktiziert.
Deshalb halten wir unsere „Home Study Exercises“ und
das Englisch Seminar vor Abfahrt für 2 der wichtigsten Vorbereitungspunkte überhaupt.
Und – sollte es doch dazu kommen dass es überhaupt
nicht klappt, dann steht Dein Betreuer Dir vor Ort beiseite und
es kann eine andere Familie gestellt werden. .
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