Tefl courses and Tesol courses on different beautiful places.
Erfahrungsberichte Irland Schüleraustausch
Aus den vielen netten Emails unserer Austauschschüler haben wir die ausführlichsten Berichte auf die Website gestellt - sie sagen eigentlich schon alles...

Marc , High School Irland, Cork.


Irlandaustausch Cork

Ich bin für 4 Monate in Irland. Meine Schule heißt Colaiste Muire und ist in Crosshaven, in der Nähe von Cork.

Die Schule ist in einer traumhaften Lage mit Blick auf den ältesten Yachthafen der Welt und große Teile der Bucht von Cork. Ich hab noch nie eine Schule mit einem solch guten Ausblick besucht.

Die Schule ist kurz vor meiner Ankunft frisch renoviert worden und ist deswegen in makellosem Zustand. Auch die Ausstattung  ist komplett erneuert worden und nicht nur die Einrichtung ist nagelneu, sondern fast jeder Raum ist mit einem Flachbildfernseher ausgestattet und es gibt viele neue Computer, die alle mit dem Schulnetzwerk vernetzt sind.

Die Atmosphäre an der Schule ist gut und bei nur um die 350 Schüler kennt man nach einer Zeit nahezu jeden. Die Iren sind auch weder schüchtern noch beißen sie  und man wird schnell integriert.


Ich bin mit 16 Jahren in das 4. Schuljahr gekommen. Eigentlich hätte ich auch in 5. Jahr kommen können, aber im Nachhinein bin ich sehr glücklich im 4. Jahr gewesen zu sein. Das 4. Jahr ist ein Übergangsjahr und heißt deswegen auch „Transition Year“. Von meinen Freunden im 5. Jahr weiß ich, dass es sehr anstrengend im 5.Jahr ist und dass es eine Menge zu tun gibt, weil die Iren sich im 5. Jahr bereits auf ihr Abschlusszertifikat im dem 6. Jahr vorbereiten. Dagegen ist das Transition Year geprägt von Lebensbezogenem und auch ein Praktikum findet im Transition Year statt. Des Weiteren nimmt man am Transition Year an sehr vielen Ausflügen teil, bei denen man viel mehr von Irland sieht als man es im 5. Jahr würde. Auch die nur im Transition Year durchgeführte Klassenfahrt in ein Outdoorcamp namens Cappanalea  ist ein absoluter Höhepunkt:


Cappanalea Cappanalea


Das Transition Year ist sehr prüfungsarm und auch Hausaufgaben sind eher weniger als in Deutschland. Dafür ist die Schule in Irland generell länger. Sie beginnt um 9 Uhr und endet etwas um 15:30 Uhr. Wegen der generell unzuverlässigen Busverbindungen muss ich den Weg zur Schule schon mehr als eine Stunde vor Schulbeginn antreten. Der Rückweg geht jedoch schneller, weil der Schulschluss auf den Busplan abgestimmt ist.
 Mit den Sportangeboten bin ich an meiner Schule auch sehr zufrieden. Ich spiele in Deutschland Hockey und Tennis und konnte beides in meinem 4 monatigen Aufenthalt verfolgen. Hockey ist mehr ein Mädchensport in Irland, aber ich durfte beim Trainieren eines der Teams helfen.

Tennis konnte ich sogar während der Schulzeit spielen, weil es eines der Angebote für das Unterrichtsfach „Activities“ war. Activities ersetzt im Transition Year das Fach Sport und ist eigentlich nur ein Nachmittagsunterrichtsblock, in dem man wählen kann welches der meistens 3 Angebote man wahrnehmen will. Es gibt zum Beispiel: Tennis, Pitch and Putt, Segeln und Kickboxen (nur für Mädchen).

Nun zu meiner Gastfamilie:
Meine Gastfamilie ist absolut zum Weiterempfehlen. Ich habe mich auf Anhieb mit allen sehr gut verstanden und ich wurde direkt als Familienmitglied aufgenommen. Die Familie erlaubt einem auch so ziemlich alles zu benutzen. Sogar das Laufband im Zimmer meiner Gasteltern und auch der Drucker und der Computer mit Internetzugang stehen einem zur Verfügung. Außerdem hatte jeder sein eigenes Zimmer.  Gleichzeitig mit mir war noch ein anderer Austauschschüler in der Gastfamilie. Dieser kam aus Spanien und wir haben uns gut verstanden.

Auch hat man kaum Pflichten und kann seinen Aufenthalt sehr genießen.
Sogar das Essen wurde etwas für mich und meinen Austauschgruppen aus Spanien angepasst. Dazu muss man sagen: Das irische Essen besteht normalerweise aus Kartoffeln. Es gibt Kartoffeln in jeglicher Form, aber man isst jeden Tag Kartoffeln. Meistens allerdings in der Form von Pommes, die die Figur nicht besonders positiv beeinflussen.

Über einiges sollte man sich jedoch bewusst sein, wenn man nach Irland geht:
Wenn man in eine Region geht, die nicht ein einsames Dorf inmitten von Nirgendwo geht, dann  ist es nicht unwahrscheinlich auch andere Deutsche Austauschschüler in der Klasse zu haben oder zumindest zu kennen.
Wer ein Partymacher aus Leidenschaft ist, könnte in Irland auch enttäuscht werden, will Pubs je nach Region streng auf Alter kontrolliert werden. Und es nicht viele Partyalternativen gibt.
Die Hilfe meines Koordinators musste ich mangels Problemen nicht häufig in Anspruch nehmen. Durch die monatlichen Besuche in der Schule hatte man aber stets das Gefühl gut betreut zu sein. Bei diesen Besuchen soll man jedes Mal einen Fragebogen ausfüllen. Es geht um die schulischen Leistungen, die Familie und die Freizeitbeschäftigungen. Der Koordinator unserer Organisation war immer engagiert und konnte einem auch bei kleineren Problemen, wie der Rückerstattung von Schulbuchkosten schnell weiterhelfen und eine Lösung finden.
Auch im Vergleich mit dem Koordinator einer anderen Organisation konnte ich sehr zufrieden sein.

Wobei wir auch schon bei der Beurteilung der Organisation wären. Ich bin sowohl mit der Partnerorganisation von World Wide Qualifications, als auch mit World Wide Qualifications selbst zufrieden. Andere Austauschschüler, die ich hier kennen gelernt habe, hatten zum Teil unfreundliche Koordinatoren. Auch mussten Austauschschüler anderer Organisationen sehr viel selbst bezahlen. Ein Beispiel sind die Kosten fürs Transition Year, die sich auf etwa 300€ (für das ganze Jahr) belaufen oder die Kosten für Schuluniform und Schulbücher.

Alles in allem ist dieser Auslandsaufenthalt eine ganz neue und wertvolle Erfahrung gewesen. Auch mein Englisch hat sich schon nach kurzer Zeit deutlich verbessert. Es hat viel Spaß gemacht zu merken, dass englisch sprachige Leute nicht mehr extra langsam für mich sprechen mussten und dass ich auch immer mehr gelernt habe mir dem Dialekt in der Region um Cork umzugehen.

Das sind meine Eindrücke von meinem Aufenthalt. Leider rückt der Abschied nun immer näher und in nicht einmal 2 Wochen werde ich schon wieder in Deutschland sein. Ich hoffe, dass ich ihnen helfen konnte  und damit auch neue Austauschschüler ermutige. 

Grüße,
Marc

 

Irland High School - Jonas M. - Irland/Dublin/Marian College

In einer Email vom 03.12.2008 schrieb er:

Ich gehe ins Marian College, welche in Dublin liegt. Die Schule ist zentral gelegen. Mir gefällt die Schule sehr gut, denn die Irischen Schüler der Schule waren von vornherein sehr gastfreundlich. Die Schule ist sehr gepflegt und die Lehrer sind sehr verständnisvoll gegenüber der Schüler. Anfangs dachte ich es wird sehr schwer mit den einheimischen Schülern mitzuhalten und die Lehrer zu verstehen, doch die Angst hat sich schon nach den ersten Tagen gelegt, denn die Lehrer gaben sich sehr viel mühe das auch die ausländischen Schüler mithalten konnten ohne, meines Erachtens, die einheimischen  Schüler zu unterfordern.

Es war leicht schnell mit den Irischen Schülern in Kontakt zu treten, da viele auf einen gleich zugekommen sind. Das Sportangebot ist sehr vielseitig. Es gibt verschieden Schulmannschaften, wie zum Beispiel: Wasserpolo, Rugby, Fußball, und und und. Außerdem hat man mit seinem Jahrgang 2 Stunden in der Woche verpflichteten Schulsport. Meine Gastfamilie könnte besser nicht sein. Meine Gasteltern sind sehr hilfsbereit und reden sehr viel mit mir was mein Englisch nur verbessert.

Angenehm ist das sie sehr Jung sind und somit am technischen Stand der Dinge sind, so dass ich auch zum Beispiel eine Internetverbindung habe. Sie kochen sehr gut. Da mein Gastvater sehr ähnliche Interessen hat wie ich, unternehme ich sehr viel mit Ihm, wie zum Beispiel Angeln. Ich habe ein sehr schön renoviertes Zimmer und kann meine Gastfamilie jedem Schüler nur empfehlen.

Irlandaustausch Dublin

Mein Koordinator steht mir immer zur Verfügung, habe ihn aber noch nicht gebraucht. Er ist sehr hilfsbereit und kümmert sich hervorragend um die Gastschüler. Ich finde es gut dass es einen Koordinator gibt, da er uns Schüler sehr gut vertritt und im Problemfall mit einem reden könnte, so dass man auch noch einen Außenstehenden zur Verfügung  hat. Ich bin mit World Wide Qualifications sehr zufrieden und könnte diese Organisation nur weiter empfehlen. Das Vortreffen in Köln war sehr vor informativ und hatte nur das widergespiegelt was ich bereits erlebt habe.

Im Ganzen ist der Austausch eine hervorragende Sache die ich immer wiederholen würde. So kann ich diesen nur weiterempfehlen und versichere, dass die meisten ihn nicht bereuen werden.

Mit herzlichen Grüßen Jonas M.

P.s.: Da ich sehr gerne Fotografiere habe ich ein Foto von mir und einem anderen Austauschschüler hinzugefügt.


 
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